Wann lohnt sich eine Parkschadenversicherung?

Am 17. April 2013 wurde in der NZZ die Frage aufgegriffen, welche Versicherung für Parkschäden zahlt und in welchem Fall sich eine zusätzliche Parkschadenversicherung lohnt:

Die meisten Autobesitzer haben eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen. Diese deckt grössere Schäden aus Vandalismus, Kratzer und Beulen an der Karosserie sind dagegen in der Regel damit nicht versichert. Im Gegenzug sind bei einer Vollkaskoversicherung auch kleinere Parkschäden gedeckt. 

Es lohnt sich jedoch meist nicht, wegen Parkschäden eine Vollkaskoversicherung abzuschliessen: Erstens besteht meist ein Selbstbehalt, und zweitens reduziert jeder Schadensfall den Bonus, hat also eine höhere Prämie zur Folge.

Je nach Risiko (z.B. kein Garagenplatz) kann es daher Sinn machen, zusätzlich zur Teil- oder Vollkaskoversicherung eine Parkschadenversicherung abzuschliessen, bei der ein Schaden keine Reduktion des Bonus auslöst, und die zum Teil auch ohne Selbstbehalt angeboten wird.

Doch auch hier muss genau abgewogen werden, ob sich die zusätzliche Versicherung lohnt: In der Regel macht eine zusätzliche Parkschadenversicherung nur bei neueren oder sehr teueren Fahrzeugen Sinn. Oft werden Parkschadenversicherungen auch nur für neue Fahrzeuge angeboten. Ausserdem sind die Prämien eher hoch (200 – 500 CHF pro Jahr). Zum Teil ist auch die maximale Leistung pro Jahr und die Anzahl Schadensfälle begrenzt. Wie bei anderen Versicherungen auch fliesst meist das Fahrer-Risiko in die Prämie ein.

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